Filmtechnik beginnt im Kopf!

Vorträge Vienna Filmcoach 2019 (Terminänderungen vorbehalten):

Vorträge Vienna Filmcoach 2019  (Terminänderungen vorbehalten): (c) Ip Wischin e.U.

Der Information-Overkill bei Vienna Filmcoach hat ein Ende. Im kommenden Jahr wird es eine ganze Reihe von Änderungen geben. Die Formate werden kürzer sein, die Informationen lockerer - damit die Information Zeit hat, sich zu setzen. Keine rauchenden Köpfe mehr! Außerdem ist jeder Vortrag so gestaltet, dass ein Besuch eines Einführungsmoduls nicht mehr erforderlich ist. Ja, und damit ist jede Einheit auch günstiger: € 25,- sollte das einem schon wert sein.

 

 

Übungs- und Hands-on-Module werden eventuell bei Bedarf eingerichtet. Und so sieht 2019 bei Vienna Filmcoach aus heutiger Sicht aus. Achtung! Es gibt jeweils nur 9 Plätze und erste Buchungen sind bereits eingelangt.

 

Filmkurs Funktionale Filmdramaturgie: B1 Grundlagen  (11.1.)

 

Was ist funktionale Filmdramaturgie? Wie erzeuge ich gezielt Emotionen? Was ist die gemeinsame Grundlage aller darstellenden Künste? Auf welchen fundamentalen Prinzipien beruht die Filmkunst? Was muss ich verinnerlicht haben, um als Künstler meinen eigenen Kosmos schaffen zu können? – Es sind die ganz wesentlichen Fragen, die die Grundlage aller künstlerischen Entscheidungen bilden, mit denen wir uns in diesem Kurs befassen. Es werden zahlreiche Filmausschnitte gezeigt und analysiert, darunter Beispiele aus Fernsehserien wie Breaking Bad, Stummfilme, neuere Filme aus Hollywood, Filme von Alfred Hitchcock und andere Kultklassiker.

 

Filmkurs Funktionale Filmdramaturgie:  B2 Konflikte konstruieren (18.1.)

 

Konflikte sind kein Selbstzweck: Sie stellen den Motor der funktionalen Filmdramaturgie dar. Konflikte richtig zu analysieren und erkennen hilft uns sie auch richtig beim Schreiben unserer Drehbücher einzusetzen. Wir bieten einige übersichtliche Darstellungsmöglichkeiten, die eine Art Grundgerüst – man könnte sogar von der DNA eines Films sprechen – ergeben, sodass unsere Filme als kohärentes Ganzes wahrgenommen werden. Der kreative Umgang mit Konflikten in Filmen hilft uns übrigens auch unsere Konflikte im Alltag besser zu verstehen. Dabei beziehen wir uns unter anderem auf die Systemtheorien eines Professor Paul Watzlawick, das Brecht'sche epische Theater sowie die Theorien zur dramatischen Ironie eines Alfred Hitchcock.

 

Filmkurs Funktionale Filmdramaturgie: B3 Thinking Outside the Box (25.1.)

 

Filmemacher müssen verkehrt herum denken, denn sie denken nicht in Wirkungen sondern in Ursachen. Das kann ziemlich verwirrend sein, wenn man nicht die richtigen Werkzeuge für Synthese und Analyse und die richtigen Eselsbrücken beim Denken zur Verfügung hat. In diesem Kurs tut sich ein breiter Kosmos von praktischen Hilfsmitteln auf, ohne die wahrhaft filmisches Denken gar nicht möglich ist. Wie immer mit zahlreichen Filmbeispielen.

 

Filmkurs Funktionale Filmdramaturgie: B4 Hilfreiche Tricks für Drehbuch- und Regiekonzepte (30.1.)

 

Filmkonzepte, die funktionieren, beruhen auf einem dichten Netzwerk innerer Zusammenhänge. Die Art wie Settings, Requisiten und Figuren in Zusammenhang gebracht werden. Ohne wohldefiniertes Toolset fallen unerfahrene Filmemacher der Beliebigkeit anheim. Das wollen wir hier gleich von Anfang an vermeiden.

 

Filmkurs Funktionale Filmdramaturgie: B5 Charaktere (6.2.)

 

Filme handeln von Menschen, aber Menschen auf der Leinwand sind keine Menschen sondern Zeichen. Wie gehen wir damit um? Was ist ein Filmheld? Was müssen wir über fiktive Charaktere wissen, um ihnen die richtigen Eigenschaften zuordnen zu können? Wie füllen wir unseren Kosmos mit Nebencharakteren? Was sind die wichtigsten Eckdaten eines Charakters? Wonach suchen wir diese aus? Um all diese Fragen zu beantworten, werden wir uns mit einigen sehr nützlichen Techniken befassen: dem Heldenschema (nicht zu verwechseln mit der Heldenreise), dem sogenannten Emanationenbaum, den Charakter Eckdaten in der Brecht'schen Dramaturgie, den Charakter-Algorithmen mit zahlreichen Filmbeispielen unter anderen von Tarantino, Blake Edwards, George Lucas sowie populären Fernsehserien der letzten Jahre…

 

Filmkurs Funktionale Filmdramaturgie: B6 Semiotik (13.2.)

 

Film ist eine Zeichensprache, deren Gesetze wohl verstanden sein wollen, wenn sinnvolle Bilder und sinnvolle Handlungen das Ergebnis sein sollen. Dieser Kurs befasst sich nicht so sehr mit den semiologischen Theorien eines Saussure oder Roland Bartes, vielmehr liefert er sehr praktische Hilfsmittel beim Beurteilen von Bewegtbildern sowie bei der Planung von Filmsequenzen.

 

 

Filmkurs Funktionale Filmdramaturgie: B7 Literatur verfilmen (20.2.)

 

Ein völlig neues Modul, das sich mit der Frage befasst, wie treu man einer Vorlage sein muss, was überhaupt der Zweck einer Literaturverfilmung ist und wie man vermeidet, dass sie zum Selbstzweck gerät. Anhand von einigen kleinen Übungen werden wir praktische Umsetzungserfahrung gewinnen und uns auch einige gelungene Beispiele aus der Filmgeschichte anschauen.

 

Filmkurs Funktionale Filmdramaturgie: B8 Filme analysieren (27.2.)

 

Man kann vom Filmeschauen durchaus das Filmemachen lernen, wenn man weiß, worauf man zu achten hat. Bei diesem Modul empfiehlt es sich, sowohl das Grundlagenmodul B1, das Modul über Konflikte B2, das Modul über hilfreiche Tricks B4 und insbesondere das Semiotikmodul B6 zuvor besucht zu haben. Wir lernen hier den funktionalen Einsatz von ganz bestimmten technischen Mitteln zu erkennen und im Sinne wahrer Connaisseurs wert zu schätzen.

 

 

Filmkurs Funktionale Filmdramaturgie: D1 Dialoge 1: (5.3.)

 

Auch wenn Film ein visuelles Medium ist, so ist die Bedeutung von gutem Dialog nicht zu unterschätzen. Wir lernen einmal das Grundsätzliche über die Funktion gesprochener Wörter im Film, was sie leisten sollen, was sie können und was man vermeiden sollte. Dieses Modul befasst sich vor allem mit der Frage, in welcher Beziehung Charaktere zu ihren Aussagen stehen und wie man die Geschichte vorantreiben kann, ohne dialoglastig zu werden. Wir werden dramatischen Dialog von informativen Dialog und narrativen Dialog unterscheiden lernen und uns mit den verschiedenen Taktiken der Figuren, durch Worte an ihr Ziel zu kommen, befassen.

 

Filmkurs Funktionale Filmdramaturgie: D2 Dialoge 2: (6.3.)

 

Vertiefung von D1 - mit praktischen Übungen

 

Filmkurs Funktionale Filmdramaturgie: D3 Dialoge 3: (8.3.)

 

Wortwahl basierend auf den Charakterdaten, die wir in B5 gelernt haben. Wie genau drücken sich Charaktere aus? Besonderheiten des Monologs.

 

Filmkurs Funktionale Filmdramaturgie: B9 Comedy (13.3.)

 

Humor kann man - bis zu einem gewissen Grad - lernen. Zunächst einmal befassen wir uns mit der Grundfrage, was Menschen zum Lachen bringt. Dann stellen wir ein paar Regeln auf, die für die meisten Komödien gelten. Dann lernen wir Gags zu analysieren und üben uns schließlich in der Technik durch „up to 11“ ernste Szenen in Comedymaterial zu verwandeln. Mit zahlreichen Beispielen aus Klassikern à la Chaplin, Monty Pythons und anderen. 

 

Filmkurs Funktionale Filmdramaturgie: B10 Grundlagen des Camera-Acting (15.3.)

 

Wenn man keine Trick- oder Dokumentarfilme macht, dann wird man es als Filmemacher wohl oder übel mit Schauspielern zu tun bekommen. Hier darf man sich keine Unsicherheiten erlauben, wenn man das Heft in der Hand behalten will. Ip Wischin hat jahrzehntelange Erfahrung als Schauspieler und Regisseur sowohl auf der Bühne als auch vor und hinter der Kamera. Die Handlungen und Sprechweisen der Akteure sind Stilisierungen, die uns dennoch im Filmkontext realistisch erscheinen. Was muss man über das Wesen der Schauspielkunst wissen, um mit seinen Schauspielern stilsicher umgehen zu können? Hier kriegt man darauf eine solide Antwort.

 

Filmkurs Funktionale Filmdramaturgie: B11 Bild- und Farbdramaturgie (20.3.)

 

Die vielen Zugänge ein Bild zu gestalten werden hier erläutert. Das wichtigste dabei: der sogenannte Bildsubtext. Und was ändert sich, wenn die Kamera sich bewegt? Wie komponiert man Bilder, die sich in Raum und Zeit verschieben? Und welche Rolle spielt dabei die Farbe? Auf all das wird es erschöpfend (im wahrsten Sinn des Wortes) Antworten geben.

 

 

Filmkurs Funktionale Filmdramaturgie: B12 Syntax des Filmschnitts (22.3.)

 

Die ideale Ergänzung zu B11: was in den Filmlehrbüchern über Schnitt nicht steht. Mythos und Wahrheit in Bezug auf Achsensprung, Continuity, Rhythmus und „Ein Lidschlag - ein Schnitt“. Natürlich darf auch die Montagetheorie eines Eisenstein nicht unerwähnt bleiben.

 

Weiters in Planung:

 

Filmkurs Funktionale Filmdramaturgie: B13 Story und Plot entwickeln 27.3.

 

Filmkurs Funktionale Filmdramaturgie: B14 Filmmusik 29.3.

 

Filmkurs Funktionale Filmdramaturgie: B15 Dokumentarfilme 2.4.

 

Für Fortgeschrittene: F1 Arbeit an der Szene mittels Algorithmen 3.4.

 

Trainingseinheit für Fortgeschrittene: F2 Praktische Anwendung der Werkzeuge 5.4.

Letzte Änderung amMontag, 26 November 2018 08:36
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Ip Wischin

Ippolit Wischin
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Vienna Filmcoach

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Der Filmclub Vienna Filmcoach ist ein Club zur Anhebung des Niveaus der heimischen und internationalen Filmszene im Bereich “Unabhängige Filmemacher”. Gefördert werden sollen vor allem neue, in der österreichischen Filmlandschaft unübliche Konzepte. Dabei wird ein sachlicher, ingenieurhafter Zugang zur Kunst aufgezeigt. Der Club wird von der Firma Ip Wischin e.U., einer P.R.- und Medienberatungsfirma, betrieben (www.ipwischin.at).