Filmtechnik beginnt im Kopf!

So, du willst also einen Kultfilm machen?

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Jeder Tag begegnen mir junge, ehrgeizige Filmemacher, die in die Fußstapfen großer Regisseure treten wollen, die vielleicht sogar die großen Werke der Filmtheorie studiert haben, die aber immer dann, wenn es darum geht, im Rahmen eines Filmprojekts mutige und bahnbrechende kreative Entscheidungen zu treffen, kläglich versagen. Die Frage, wie man von den großen Filmemachern lernt, ohne sie zu kopieren, hat mich lange Zeit beschäftigt. Warum ist es so verdammt schwer einen guten Film zu konzipieren, wo doch jeder einen guten Film erkennt, wenn er ihn sieht? - Einerseits.

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Ideen sind Scheiße

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Wenn man nur oft genug auf Filmfestivals war und gesehen hat, wie sich bestimmte Muster bei Anfängerfilmen immer wiederholen, so kommt man bald zu dem Schluss, dass die schlechten Filme vor allem an einem Manko leiden: Sie wollen partout Vehikel für eine Idee sein. Das heißt, es ging dem Filmemacher oder der Filmemacherin gar nicht darum, einen guten oder wertvollen Film zu machen, sondern zu beweisen, dass er oder sie „gute Ideen“ hat. Ähnliche Herangehensweisen in anderen Künsten führen zu ähnlich lächerlichen Resultaten. In der Musik würde das bedeuten, das wichtigste an einer Komposition ist die „schöne Melodie“. In der Malerei hieße das, es ist die Originalität des Motivs, die entscheidet, ob das Bild gut ist oder nicht. Im Grunde ist ja gegen eine gute Idee nichts auszusetzen, wenn sie wirklich gut ist. Oftmals ist diese angeblich so gute Idee aber nichts anderes, als eine mehr oder weniger überraschende Wendung, die zumeist so überraschend gar nicht ist. Und weil eine gute Idee in keiner Weise das Beherrschen der handwerklichen Grundlagen ersetzt, merken wir uns für den Anfang: Ideen sind Scheiße. Die Sache mit der überraschenden Wendung führt uns nunmehr zu einer ganz ganz schlimmen Anfängerkrankheit: der „Schlusspointitis".

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Basics Basismodul - Einführung in die Techniken der Filmdramaturgie anhand von Beispielen aus Breaking Bad und Filmklassikern (Pflichtmodul)

Was unterscheidet Spitzenserien wie "Breaking Bad" von Durchschnittsware und kann man das lernen? Dieses Basismodul ist Voraussetzung für den Besuch der anderen Module, die an den folgenden Abenden gehalten werden. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal dieser Art von Filmkurs ist, dass er die Technik des "reversed engineering" vermittelt, also das Lernen durch Sehen von Filmen.  Wir lernen funktional zu denken, also die Filmsprache Alfred Hitchcocks für das Kino von heute zu entdecken. Wir schauen uns dabei aber auch die Techniken an, die nicht nur für formelhafte Blockbuster, sondern auch für die Filme von Godard, Tarantino, Lynch, Tarkowsky u.a. gelten - und natürlich weitaus komplexer sind, als die herkömmliche 3-Akt-Struktur mit Plot Points und Heldenreise. 

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Kontakt

Ippolit Wischin
media expert
Vienna Filmcoach

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Ausrichtung

Der Filmclub Vienna Filmcoach ist ein Club zur Anhebung des Niveaus der heimischen und internationalen Filmszene im Bereich “Unabhängige Filmemacher”. Gefördert werden sollen vor allem neue, in der österreichischen Filmlandschaft unübliche Konzepte. Dabei wird ein sachlicher, ingenieurhafter Zugang zur Kunst aufgezeigt. Der Club wird von der Firma Ip Wischin e.U., einer P.R.- und Medienberatungsfirma, betrieben (www.ipwischin.at).