Filmtechnik beginnt im Kopf!

Ideen sind Scheiße

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Wenn man nur oft genug auf Filmfestivals war und gesehen hat, wie sich bestimmte Muster bei Anfängerfilmen immer wiederholen, so kommt man bald zu dem Schluss, dass die schlechten Filme vor allem an einem Manko leiden: Sie wollen partout Vehikel für eine Idee sein. Das heißt, es ging dem Filmemacher oder der Filmemacherin gar nicht darum, einen guten oder wertvollen Film zu machen, sondern zu beweisen, dass er oder sie „gute Ideen“ hat. Ähnliche Herangehensweisen in anderen Künsten führen zu ähnlich lächerlichen Resultaten. In der Musik würde das bedeuten, das wichtigste an einer Komposition ist die „schöne Melodie“. In der Malerei hieße das, es ist die Originalität des Motivs, die entscheidet, ob das Bild gut ist oder nicht. Im Grunde ist ja gegen eine gute Idee nichts auszusetzen, wenn sie wirklich gut ist. Oftmals ist diese angeblich so gute Idee aber nichts anderes, als eine mehr oder weniger überraschende Wendung, die zumeist so überraschend gar nicht ist. Und weil eine gute Idee in keiner Weise das Beherrschen der handwerklichen Grundlagen ersetzt, merken wir uns für den Anfang: Ideen sind Scheiße. Die Sache mit der überraschenden Wendung führt uns nunmehr zu einer ganz ganz schlimmen Anfängerkrankheit: der „Schlusspointitis".

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B1 Filmkurs Funktionale Filmdramaturgie: Grundlagen

B steht für Basis. Also für Einsteiger aber auch Profis, die eines interessiert: Was ist funktionale Filmdramaturgie? Wie erzeuge ich gezielt Emotionen? Was ist die gemeinsame Grundlage aller darstellenden Künste? Auf welchen fundamentalen Prinzipien beruht die Filmkunst? Was muss ich verinnerlicht haben, um als Künstler meinen eigenen Kosmos schaffen zu können? – Es sind die ganz wesentlichen Fragen, die die Grundlage aller künstlerischen Entscheidungen bilden, mit denen wir uns in diesem Kurs befassen. Es werden zahlreiche Filmausschnitte gezeigt und analysiert, darunter Beispiele aus Fernsehserien wie Breaking Bad, Stummfilme, neuere Filme aus Hollywood, Filme von Alfred Hitchcock und andere Kultklassiker.

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Kontakt

Ippolit Wischin
media expert
Vienna Filmcoach

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Ausrichtung

Der Filmclub Vienna Filmcoach ist ein Club zur Anhebung des Niveaus der heimischen und internationalen Filmszene im Bereich “Unabhängige Filmemacher”. Gefördert werden sollen vor allem neue, in der österreichischen Filmlandschaft unübliche Konzepte. Dabei wird ein sachlicher, ingenieurhafter Zugang zur Kunst aufgezeigt. Der Club wird von der Firma Ip Wischin e.U., einer P.R.- und Medienberatungsfirma, betrieben (www.ipwischin.at).