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Blogbeiträge von Ippolit Wischin - Vienna Filmcoach.
Montag, 20. November 2017 14:52 Uhr

Wie man mittels Algorithmen Charaktere schreibt. Eine Annäherung - Teil 1

Im letzten Blogeintrag habe ich über die Probleme der Schreibhemmung geschrieben und empfohlen, man möge sich dagegen wappnen, indem man mit einer klaren, über einen längeren Zeitraum hinweg eingeübten Arbeitstechnik vorgeht - und zwar so lange, bis einen die Inspiration wieder hat. Wesentlicher Bestandteil dieser Technik ist dabei ein Algorithmus, den ich ansatzweise vorgestellt und erklärt habe. Auch für das Erstellen von Charakteren für ein Drehbuch gibt es Möglichkeiten, sich über die Phase der ersten Unsicherheit mittels Algorithmen hinweg zu helfen.
Dienstag, 03. Oktober 2017 14:48 Uhr

Was, wenn die Inspiration mich verlässt? Kleiner Ratgeber für Filmautoren

Man setzt sich voll Elan vor den Computer, um endlich das große Drehbuch zu schreiben, oder die entscheidende Schlüsselszene zu “Papier” zu bringen. Man sucht den ersten Satz… das erste Wort… Nichts kommt. Und nachdem man zwei Stunden planlos durch Facebook gesurft hat, muss man sich eingestehen: man hat wieder nichts weitergebracht. Wer ist schuld? Keine Frage: die Postmoderne. Wir leben in einem Zeitalter, da künstlerische Exzellenz nicht mehr erforderlich scheint. Beispiel Musik: Sich irgendwie kreativ austoben ist angesagt; hingegen sich in endlosem Üben wie ein Konzertpianist zu perfektionieren, überlässt man den paar elitären Schnöseln, die noch in klassischen Konzertsälen auftreten. Mir hat es sehr geholfen, dass ich 10 Jahre lang in einem kleinen Theater als Schauspieler fast allabendlich auf der Bühne stand. Manchmal hat man gute, manchmal weniger gute Tage. Aber das Publikum, das bezahlt hat, hat jeden Abend das gleiche Recht, mich möglichst in Höchstform zu erleben.

Sonntag, 27. August 2017 14:43 Uhr

Literatur verfilmen - ein Exkurs

„Einem spontanen Impuls folgend, vielleicht weil er neugierig war, vielleicht weil er glaubte, etwas gehört zu haben, vielleicht, weil es das Schicksal so wollte, bog er von der Gasse ab und betrat durch einen offenen Torbogen einen schummrigen Hinterhof — eine Tat, die er noch bitter bereuen sollte." Würde man diesen Satz verfilmen wollen, so wäre es in keiner Weise ausreichend, eine Figur zu zeigen, die eine Gasse entlangspaziert, plötzlich innehält, durch einen offenen Torbogen in einen Hinterhof blickt, um sodann, nach kurzem Zögern, einzutreten.

Freitag, 26. Mai 2017 13:39 Uhr

Genre - und wie damit umgehen?

Was haben der Horrorfilm und der Dokumentarfilm gemeinsam? — Beide handeln von Monstern! Wenn Euch diese Antwort verwundert, sollten wir uns die Zeit nehmen ein wenig über Genres und was sie ausmacht zu plaudern.

Mittwoch, 19. April 2017 14:33 Uhr

Die 7 Todsünden der jungen Filmemacher

Im folgenden beschreibe ich, woran ich auf den ersten Blick die Handschrift eines Anfängers erkenne:

Dienstag, 28. Februar 2017 14:26 Uhr

Das Lamento des Filmdramaturgen

Wozu braucht es überhaupt diese obergscheiten Dreinmischer, die alles besser wissen, selber aber noch nie einen anständigen Film auf die Reihe gebracht haben? Die Filmbuchabteilungen in den Buchläden sind voll von gescheiten Anleitungen von Leuten, die scheinbar selber noch nie einen ordentlichen Film gemacht haben. Robert McKee, Syd Field, Lajos Egri sind nur die bekanntesten davon. Ist das zu rechtfertigen?

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